Schleitour 25.-28.07.15


 

Es sollte ein schöner entspannter Sommerurlaub in der Dänischen Südsee werden. Es wurde ein hartes stürmisches verlängertes Wochenende auf der Schlei. Aber der Reihe nach.

 

Wir, das sind: Thomas, Debbie und Daniel hatten lose verabredet eine Tour rund um die Dänische Südsee zu machen. Schon Tage vorher sah der Wetterbericht für Mitte Juli miserables Wetter voraus. Davon wollten wir uns aber nicht abhalten lassen. Schließlich jedoch war der Tag der abreise gekommen und der Bericht sage Windstärke 4-5 und Wellen mit über einem Meter. Kurzum, die Dänische Südsee war für uns gestorben. Da wir aber auf Seekajakfeeling nicht verzichten wollten änderten wir an der Fähre Sandstet den Plan. Wir fuhren nach Schleswig und von dort wollten wir bis zur Lotseninsel in Schleimünde und zurück.

Dort erwartete uns wunderbares Wetter, also komplett bewölkt. So paddelten wir am ersten Tag recht weit, bis uns eine Gewitterwolke einholte. Vor den Blitzen suchten wir Schutz in einem kleinem Seglerhafen, die Hagelkörner waren trotzdem unangenehm.

Bis zur Lotseninsel blieb das Wetter genau so. Mal heftige Regengüsse, dann wieder flüssiger Sonnenschein und Wolken. Eigentlich also nicht schlimm. Nur die Nassen Zelte waren irgendwie lästig. An der Schleimündung angekommen warfen wir einen kurzen Blick auf das, was wir uns erspart hatten. Die Ostsee sah rau und aufgewühlt aus. Gut, dass wir uns für das Binnengewässer gewählt hatten. Doch eine Nacht auf der Lotseninsel wenn alle Touristenschiffe abgelegt haben entschädigt einen für all die Mühe.

Die Rückfahrt dann war als wenn wir uns doch auf die See gewagt hätten. Der Wind und die Wellen sorgten dafür, das wir teilweise überhaupt nicht vom Fleck kamen. Entkräftet und traurig mussten wir bei Ulsnis abbrechen und ließen uns mit den Taxi nach Schleswig fahren.

Trotz des miesen Wetters können wir die Tour auf der Schlei jedoch guten Gewissens weiter empfehlen. In Vier Tagen hin uns zurück ist sie gemütlich zu schaffen.